Kontaktdaten
Geschäftsführer: Jens Theska
Tel. 0179 5360635 oder 03772 37166193
Kinogebäude: Hartensteiner Str.11
Postadresse: 08289 Schneeberg, Seminarstr. 19
Eintrittspreise:
5€, ermäßigt (u.a. mit Silberstromcard) 4€, Kinder bis 12 Jahre 2,50€
Monatsprogramm
Das Kino für die eigene Feierlichkeit mieten?
Vereinsraum (54 qm) für 20-30 Personen mit Miniküche
Auf Wunsch Filmvorführung im Kinosaal
Anfragen an Jens Theska Tel. 0179 5360635 oder 03772 37166193
Studentisches Galerieprojekt BÖ4 zu Gast im Kinogebäude
Programmvorschau
Sa. 19.5./Mo. 21.5. 20:00 Uhr
Berlin am Meer
Regie: Wolfgang Eißler, D 2007
Tom, Mitsch, Margarete und Malte leben zusammen in einer WG in Berlin und feiern bis zum umfallen. Tom und Malte machen zusammen Musik und legen in Berliner Clubs auf. Sie träumen von einer gemeinsamen Karriere, obwohl sie eigentlich ganz verschieden sind. Malte: ein Frauenheld und Draufgänger der das Glück gepachtet hat, Tom: der Ruhige, an die große Liebe glaubend und der scheinbar ewig Scheiternde. Doch dann zieht Mitschs Schwester, Marvie, für drei Wochen in die WG ein.
Wolfgang Eißler ist der Regisseur dieser Hommage an die Stadt Berlin, eine Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten, der Partys, der Verrückheit und der Liebe. Eißlers Film lebt von den absolut überzeugenden Jungdarstellern, seiner gelungenen Situationskomik und seinem liebevollen Tiefgang in Bezug auf die großen Themen des Lebens: der Liebe, der Freundschaft und des Zusammenlebens, sowie der Selbstfindung junger Menschen. Ein riesen Applaus gilt auch der stilistischen Umsetzung. Ein wunderbarer Film, eine kleine Perle des deutschen Kinos.
Fr. 1.6. 17:00, Sa 2.6. 15+17:00, Mo. 4.6. 17:00 Uhr
Tom Sawyer
Regie: Hermine Huntgeburth, D 2011
Tom Sawyer ist ein Junge voll Abenteuerlust und Fantasie. Er lebt als Waise bei seiner Tante Polly und seinem überaus braven Halbbruder Sid. Tom nimmt gerne mal einen längeren Weg zur Schule, rauft sich mit anderen Jungs, entdeckt unbekannte Landschaften und Höhlengänge am nahegelegenen Fluss Mississippi und schwärmt für ein Mädchen. Zusammen mit seinem Freund Huckelberry Finn erlebt er Abenteuer um Abenteuer - hierzu gehört auch der Vorfall eines Mordes.
Fr. 1.6., Sa 2.6., Mo. 4.6. 20:00 Uhr
Melancholia
Regie: Lars von Trier, Dänemark 2011
Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgard) feiern ihre Hochzeit mit einem rauschenden Fest auf dem Landsitz von Schwester (Charlotte Gainsbourg) und Schwager (Kiefer Sutherland) der Braut. Währenddessen nähert sich der riesige Planet MELANCHOLIA immer weiter bedrohlich der Erde...
Unglaubliche, wunderschöne Bilder am Anfang von "Melancholia". Schon gleich nach der Aufblende aus dem Schwarz das Gesicht von Kisten Dunst, dieser unendlich traurige, tief im Inneren hoffnungslose, dieser leere und zugleich wilde Blick: Melancholie bis in die Haarspitzen. Und hinter ihr fallen Vögel tot vom Himmel. Ein Brueghel-Gemälde brennt, Charlotte Gainsbourg rennt, ein Pferd fällt-all das in Super-Zeitlupe. Traumbilder: Fußstapfen in tiefem Golfplatzmorast, festklammernde tentakelhafte Lianenschlingen. Die Erde im Weltall, ein riesiger Planet daneben. Verschmelzung, Auflösung, Erlösung. Dazu Wagner-Musik, "Tristan und Isolde"-die Ouvertüre von Lars von Triers "Melancholia" ist mit das Beste, was das Kino zeigen könnte. Es ist das Letzte, das Endgültige: Der Untergang alles Lebenden, in überhöhten, gewaltigen, erhabenen, pathetischen, zu Tränen rührenden Bildern.